
UNSER HAUSKREIS
Unsere Hauskreise sind kleine, persönliche Treffen unter der Woche, in denen wir geistliches Leben im Alltag vertiefen wollen. Gemeinsam singen wir zur Ehre Gottes, lesen in der Bibel, tauschen uns über ihren Inhalt aus und beten füreinander. Neben der geistlichen Gemeinschaft nehmen wir uns auch Zeit für persönliche Gespräche und gemeinsame Mahlzeiten.
Apg 2,42 Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet.
Unser Hauskreis ist ein Ort der Gemeinschaft, des Lernens und der geistlichen Ermutigung. Um 18:00 Uhr beginnen wir mit einer Gebetszeit, in der persönliche, gemeindebezogene, weltweite und geistliche Anliegen geteilt und gemeinsam vor Gott gebracht werden. Ab 19:00 Uhr folgt das Bibelstudium, das bis etwa 21:30 Uhr dauert. Wir stimmen uns mit gemeinsamen Liedern auf Gott ein und widmen uns anschließend einem Buch der Bibel, das wir Vers für Vers durchgehen. Dabei legen wir Wert auf ein tiefes Verständnis des Textes, seines historischen Kontexts sowie seiner Bedeutung für unser heutiges Leben (Praxis & Anwendung). Im Anschluss bleibt Raum für Gemeinschaft, Austausch und meist auch einen kleinen Imbiss – alles in herzlicher und vertrauter Atmosphäre.

UNSERE GEBETSZEIT
WIR BETEN ZUSAMMEN
In unserer Gebetszeit kommen wir im Kreis zusammen, um gemeinsam vor Gott zu treten. Es ist Raum, persönliche oder gemeinsame Gebetsanliegen zu teilen – sei es Dank, Bitte oder Fürbitte. Manchmal richten wir unser Gebet auch auf ein bestimmtes Thema, ein aktuelles Anliegen oder eine Person oder Gemeinde, für die wir gemeinsam beten wollen.
Jeder, der möchte, kann laut beten, aber niemand wird dazu gedrängt. Es ist ein geschützter Rahmen, in dem wir füreinander einstehen und erfahren dürfen, dass Gott ein hörender Vater ist.
1. LOB
Wir möchten zu Beginn Gott loben, weil er es würdig ist, aufgrund seinem Wesen und seine Werke.
3. DANK
Wir möchten Gott nun auch im Gebet danken für die Gnade und all die Segnungen die wir von ihm in Christus unverdient erhalten.
2. BEKENNTNIS
Nachdem wir Gott gelobt haben, müssen wir bekennen, dass wir nicht immer Gottes Willen getan haben und bitten um Vergebung für unsere Sünden.
4. BITTE
Zu guter Letzt legen wir Gott unterschiedlichste Anliegen dar und bitten, dass er sie hört und erhört.

PERSÖNLICHE ANLIEGEN
Hier bringen wir individuelle Sorgen, Herausforderungen, Entscheidungen oder Bitten vor Gott, die das persönliche Leben, die Familie oder den Glauben betreffen.

GEMEINDE
ANLIEGEN
Wir beten für unsere Gemeinde: ihre Leiter, Dienste, Mitglieder, bevorstehende Veranstaltungen und das geistliche Wachstum unserer Gemeinschaft.

GLOBALE ANLIEGEN
Wir richten den Blick auch über uns hinaus – wir beten für aktuelle Ereignisse, für Regierungen, Missionare, verfolgte Christen und Gottes Wirken weltweit.

GEBETE FÜR VERLORENE
Wir wollen auch für Mitmenschen beten - ob Familienmitglieder, Freunde, Bekannte - die Jesus Christus noch nicht angenommen haben
UNSER BIBELSTUDIUM
WIR STUDIEREN ZUSAMMEN
In unserem Bibelstudium nehmen wir uns regelmäßig ein biblisches Buch vor und gehen es Vers für Vers gemeinsam durch. Dabei liegt der Schwerpunkt auf einem genauen und ehrlichen Umgang mit dem biblischen Text. Der Leiter stellt gezielte Fragen zum Text, die das Nachdenken und Verstehen fördern. Jeder in der Runde ist eingeladen, sich zu beteiligen – durch eigene Beobachtungen, Rückfragen oder Beiträge zur Diskussion.
Diese Form des Studiums ist tiefergehend als eine Andacht und zugleich interaktiver als eine Predigt, da wir gemeinsam entdecken, was Gottes Wort sagt und wie es unser Leben heute prägt. Unser Ziel ist es, nicht nur Wissen zu sammeln, sondern Gottes Wahrheit im Alltag umzusetzen.


BIBELBUCH
Wir nehmen uns ein ganzes Bibelbuch vor, um die zentrale Botschaft des Autors im Gesamtzusammenhang zu erfassen und durch alle Kapitel hindurch mitzutragen.
VERS FÜR VERS
Wir studieren einen kleinen Abschnitt des Buches und gehen Vers für Vers durch. Dadurch können wir in die Tiefe gehen und bleiben nah im Text um die Aussage besser zu verstehen.
Wir befinden uns gerade im BUCH:
OFFENBARUNG 22,1-5
1 Und er zeigte mir einen reinen Strom vom Wasser des Lebens, glänzend wie Kristall, der ausging vom Thron Gottes und des Lammes. 2 In der Mitte zwischen ihrer Straße und dem Strom, von dieser und von jener Seite aus, [war] der Baum des Lebens, der zwölfmal Früchte trägt und jeden Monat seine Frucht gibt, jeweils eine; und die Blätter des Baumes dienen zur Heilung der Völker. 3 Und es wird keinen Fluch mehr geben; und der Thron Gottes und des Lammes wird in ihr sein, und seine Knechte werden ihm dienen; 4 und sie werden sein Angesicht sehen, und sein Name wird auf ihren Stirnen sein. 5 Und es wird dort keine Nacht mehr geben, und sie bedürfen nicht eines Leuchters, noch des Lichtes der Sonne, denn Gott, der Herr, erleuchtet sie; und sie werden herrschen von Ewigkeit zu Ewigkeit.

HISTORISCHER KONTEXT
Wir fragen: Was bedeutete der Text damals für die ursprünglichen Empfänger? Dabei helfen uns geschichtliche, kulturelle und sprachliche Hintergründe.

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VOM TEXT
INS HEUTIGE LEBEN

AUSTAUSCH & ANWENDUNG
Wir übertragen den Text auf unser heutiges Leben und fragen: Was möchte Gott durch diesen Abschnitt in mir bewirken?
UNSERE GEMEINSCHAFT
WIR SIND ZUSAMMEN
Im Anschluss an das Bibelstudium pflegen wir bewusst unsere Gemeinschaft – nicht als Anhängsel, sondern als festen und geschätzten Bestandteil unseres Hauskreises. Dieser offene Austausch bietet Raum, um Gedanken aus dem Studium zu vertiefen, Fragen zu stellen oder einfach darüber zu sprechen, was einen in der Woche bewegt – sei es aus dem Alltag, der Familie, der Arbeit oder dem persönlichen Glaubensleben.
Diese Gespräche helfen uns, einander besser kennenzulernen, Anteil zu nehmen und geistlich zu ermutigen. Im zweiten Teil des Abends genießen wir gemeinsam Speis und Trank, das von einem der Teilnehmenden liebevoll vorbereitet wurde. Diese Zeit stärkt nicht nur unsere Beziehungen, sondern ist Ausdruck gelebter christlicher Gemeinschaft – ehrlich, herzlich und verbindend.

AUSTAUSCH
Nach dem Bibelstudium kann man die Gelegenheit nutzen sich besser kennenzulernen - mit geistlichen oder persönlichen Gesprächen
ESSEN & TRINKEN
Nach der geistigen Nahrung, kann man auch den Körper mit Speise füllen, sei es kalt oder warm, viel oder wenig - Es soll den Abend ausklingen lassen und die Gemeinschaft fördern.







